Starkregen, Gewitter, Hagel und Sturm – extreme Wetterereignisse treten oft am Ende einer Hitzewelle auf und richten starke Schäden an. Mit einer guten Vorbereitung und rechtzeitigen Warnungen lassen sich viele Risiken deutlich reduzieren.
Hier sind einige wertvolle Tipps des Bevölkerungsschutzes Burgenland:
- Wetterwarnungen aktiv beobachten: Informieren Sie sich regelmäßig über aktuelle Wetterwarnungen. Diese finden Sie beispielsweise auf der Website der GeoSphere Austria (www.geosphere.at oder warnungen.zamg.at) und auf der Website des ORF (www.orf.at).
- Warnungen zulassen: Aktivieren Sie alle Warnstufen von AT-Alert auf Ihrem Handy. So versäumen Sie keine Warnmeldungen. Bei Android-Telefonen können Sie die Einstellungen im Punkt „Sicherheit und Notfall“ vornehmen, bei Apple-Telefonen erfolgt dies über „Mitteilungen“.
- Notfallausrüstung bereithalten: Eine Taschenlampe, Ersatzbatterien, Powerbank, Trinkwasser, Medikamente und ein kleines Notfallset sollten jederzeit griffbereit sein – insbesondere bei angekündigten Unwettern.
- Lose Gegenstände sichern: Gartenmöbel, Blumentöpfe, Sonnenschirme oder Trampoline können bei Sturm zu gefährlichen Geschossen werden. Bringen Sie lose Gegenstände rechtzeitig in Sicherheit.
- Fenster, Türen und Dachflächen kontrollieren: Schließen Sie Fenster und Dachflächenfenster rechtzeitig. Überprüfen Sie Dachrinnen und Abläufe, damit Regenwasser ungehindert abfließen kann.
- Fahrzeuge schützen: Parken Sie Ihr Fahrzeug möglichst in einer Garage oder fern von Bäumen, Baugerüsten und anderen Gegenständen, die umstürzen könnten.
- Warnungen nicht unterschätzen: Auch wenn das Wetter am eigenen Standort noch ruhig erscheint, können sich Gewitterzellen rasch entwickeln. Nehmen Sie amtliche Warnungen ernst. Bleiben Sie bei schweren Unwettern möglichst zu Hause.
- Sollten Sie unbedingt außer Haus müssen, meiden Sie Unterführungen oder überflutete Straßen. Schon wenige Zentimeter Wasser können Fahrzeuge zum Aufschwimmen bringen oder Strömungen verursachen.
- Suchen Sie niemals Bäume auf. Bäume bieten keinen Schutz vor Blitzschlag und bergen die Gefahr herabbrechender Äste oder können im Extremfall entwurzelt werden.