Mit dem Beginn des Frühjahrs sind wieder vermehrt angebliche Handwerker, Dienstleister oder Kontrolleure unterwegs, die ihre Leistungen direkt an der Haustür anbieten. Oft wird dabei vorgegeben, dringende Reparaturen durchführen zu müssen oder auf vermeintliche Mängel hinzuweisen. Nicht selten steckt dahinter Betrug – mit teuren Rechnungen, mangelhaften Arbeiten oder sogar Diebstahl als Folge.
Besonders ältere Menschen werden gezielt angesprochen. Mit Aufmerksamkeit und klaren Regeln lassen sich viele dieser Betrugsversuche jedoch verhindern.
- Lassen Sie keine unbekannten Personen unangekündigt in Ihre Wohnung oder Ihr Haus. Seriöse Handwerksbetriebe kündigen Termine im Voraus an.
- Verlangen Sie einen offiziellen Firmenausweis und prüfen Sie Name, Adresse und Telefonnummer des Unternehmens. Im Zweifel rufen Sie selbst bei der Firma oder einer bekannten Stelle an.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Aussagen wie „Das muss sofort gemacht werden“ oder „Sonst wird es sehr teuer“ sind typische Warnsignale.
- Unterschreiben Sie keine Verträge oder Auftragsbestätigungen an der Haustür. Seriöse Angebote werden schriftlich gelegt und können in Ruhe geprüft werden.
- Leisten Sie keine Barzahlungen. Seriöse Betriebe stellen nachvollziehbare Rechnungen aus und bieten übliche Zahlungsmöglichkeiten an.
- Sprechen Sie mit Nachbarn oder Angehörigen über verdächtige Beobachtungen und informieren Sie sich gegenseitig.
Sollten Sie den Verdacht haben, Opfer eines Betrugsversuchs geworden zu sein, verständigen Sie umgehend die Polizei unter 133. Zögern Sie bei akuter Gefahr zögern nicht, den Euro-Notruf 112 oder Polizeinotruf 133 zu wählen.