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Gemeinde Trausdorf an der Wulka >> Tipps für Ihre Sicherheit

Sicherheit in vielen Bereichen

Sicher im Burgenland

2012 - Jahr der Sicherheit

Sicher im Burgenland

Landeshauptmann Hans Niessl hat das Jahr 2012 zum "Jahr der Sicherheit" ausgerufen. Mit dem Projekt "Sicher ist Sicher" soll auf die neuen Rahmenbedingungen nach Abzug der Assistenzsoldaten eingegangen und präventive Maßnahmen gesetzt werden.

Ziel des ambitionierten Projekts ist die Erarbeitung einer nachhaltigen Sicherheitsstrategie für das Land unter Einbindung aller Sicherheitspartner sowie der Gemeinden. Neben Behörden und Einsatzorganisationen agieren auch Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer, diverse Sicherheitsdienstleister, Infrastrukturanbieter, Banken, Versicherungen und der ORF als verlässliche Partner.

Auf einer neuen Website gibt es viele Tipps zu diesem Thema:
www.sicherimburgenland.at

Sicherheit bei Katastrophen, Schutz vor Kriminalität
Information des Innenministeriums - Schutz vor Einbruchskriminalität
BM.I - Bundeskriminalamt - Kriminalprävention
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Folder Hauseinbruch

Einbruch

Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für die Betroffenen oft ein großer Schock. Die Verletzung der Privatsphäre verändert nicht nur das verloren gegangene Sicherheitsgefühl. Sie kann auch Auslöser für schwerwiegende psychische Schäden sein, welche oft Jahre andauern können und sogar bis zur Aufgabe der Wohnung und dem Austausch der gesamten Kleidung führen können.

Sicherungstechnische Maßnahmen (elektronische und mechanische) leisten einen großen Beitrag zu Ihrer Sicherheit. Ergänzt durch richtiges Verhalten und nachbarschaftliche Hilfe wird es Gaunern sehr schwer fallen, Einbrüche oder Diebstähle zu begehen.

Diese Seiten sollen Ihnen Tipps und Ratschläge geben, wie Sie sich und Ihr Eigentum besser schützen können.

Der materielle Schaden lässt sich ersetzen –
der seelische Schaden ist nur schwer wieder gut zu machen.

Mit den nachfolgenden Tipps soll aufgezeigt werden, wie man sich und sein Eigentum wirksamer gegen Einbrecher schützen kann. Dabei ist das richtige Verhalten genauso wichtig wie sinnvolle technische Einbruchsicherungen am Haus oder an der Wohnung. Zwischen einzelnen Sicherungsmaßnahmen gibt es keine genaue Grenze. Mechanische und elektronische Sicherungsmaßnahmen müssen sich ergänzen. Bei allen angeführten Maßnahmen ist das Verhalten des einzelnen Menschen wichtig.

Grundsätzlich gilt: Je mehr Hindernisse dem Einbrecher in den Weg gelegt werden, desto schwerer kommt er ans Ziel.

Schwachstellen:

  • Haupteingangstüren, Terrassentüren, Nebentüren (Keller)
  • Fenster, Dachfenster
  • Kellerschächte

Allgemeine Feststellungen:

  • Einbrecher wählen eher ruhige Wohnsiedlungen aus
  • Sie beobachten Häuser und die Gewohnheiten der Bewohner
  • Sie schlagen meist um die Mittagszeit oder zwischen 17.00 und 21.00 Uhr zu
  • Vorzugsweise werden Terrassentüren oder an der Hausrückseite gelegene Fenster aufgebrochen
  • Einbrecher suchen Schmuck, Bargeld, Kreditkarten, Münzsammlungen, wertvolle Uhren, usw

Allgemeines zu:

Detailformationen zu:

BM.I Bundesministerium für Inneres - Bundeskriminalamt, 1090 Wien, Josef-Holaubek Platz 1, Tel.: +43-(0)1-24836-85025 bis 85027 

Kriminalitätsprävention - Broschüren
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Broschüren

Nachfolgende Broschüren stehen im PDF Format hier zur Verfügung. Zum Betrachten benötigen Sie den Acrobat Reader.

Sie können diese Folder auch gratis unter BMI-II-BK-1-6@bmi.gv.at bestellen. (Bitte den gewünschten Folder, die Stückzahl und die Lieferadresse angeben!)

Merkblätter

Nachfolgende Merkblätter stehen im PDF Format hier zur Verfügung. Zum Betrachten benötigen Sie den Acrobat Reader.

Merblatt zum Themenbereich Straßenansichten im Internet - "Google Street View" und "Norc"

Merkblatt zum Themenbereich Stalking

Merkblätter zum Themenbereich Gewalt auf Handys und im Internet

Leitfäden

BM.I Bundesministerium für Inneres - Bundeskriminalamt, 1090 Wien, Josef-Holaubek Platz 1, Tel.: +43-(0)1-24836-85025 bis 85027 

Landesförderungen für mehr Sicherheit

Das Land Burgenland fördert den Einbau von Alarmanlagen und Sicherheitstüren.

Informationen zu den Förderungen erhalten Sie auf den Internetseiten des Landes Burgenland: www.burgenland.at

Die Tricks ungebetener Gäste

Einschleichdiebe und Hausbetrüger sind mit allen Wassern gewaschen. Sie sind freundlich, wirken vertrauenserweckend und nützen die Hilfsbereitschaft ihrer Opfer skrupellos aus.

  • Glas Wasser-Trick
    Eine Dame (oft auch in Begleitung) klingelt an der Tür, bittet um ein Glas Wasser und drängt in die Wohnung. In unbemerkten Augenblicken sucht sie nach Wertsachen.
  • Gaskassier
    Betrüger kassieren als falsche Beamte ein Gas- oder Stromnachzahlung, heben als falsche Kriminalbeamte Strafen ein oder kommen als Handwerker.
  • Zettel-Trick
    Zwei Personen geben vor, jemanden im Haus eine Nachricht hinterlassen zu wollen und ersuchen um Zettel und Bleistift. Kaum hat man sich’s versehen, sind sie in der Wohnung.
  • Glücksboten
    Ein freundlicher Herr stellt sich als Angestellter der Pensionsversicherung vor. Man wolle zu wenig überwiesene Pension ausbezahlen und benötige das Sparbuch samt Losungswort.

Die Tipps des Zivilschutzverbandes:

  • Wohnungstür stets zusperren - auch wenn jemand zu Hause ist. Beim Öffnen der Türe Sperrkette vorlegen. Kinder anweisen, Fremde nicht in die Wohnung zu lassen.
  • Auch von Beamten einen Ausweis verlangen.
  • Vertreter und Personen, die um ein Glas Wasser oder Schreibzeug ersuchen, nicht in die Wohnung lassen; die Tür verschließen und das Gewünschte allein aus der Wohnung holen.
  • Strom- oder Gaskassiere werden durch eine Postkarte angekündigt, Betrüger nicht.
  • Vorsicht bei freundlichen Helfern, die sich z.B. anbieten, die Tasche zu tragen.
  • Gold, Schmuck, Wertsachen, die nicht ständig benötigt werden, in einem Safe deponieren.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Kriminalprävention beim Landespolizeikommando in Eisenstadt.

Sicherheit für Kinder
Sicherheit im Internet

Was sollte man beim Online-Shopping beachten? Wie lassen sich Online Communities und Soziale Netzwerke wie Facebook mit dem Schutz der persönlichen Privatsphäre vereinbaren? Wie macht man Kinder und Jugendliche fit fürs Internet? Wie schützt man sich vor Computerviren und anderen Online-Schädlingen? Zahlreiche wertvolle Tipps gibt es auf den folgenden zwei Internetseiten zum Nachlesen:

Tipps vom Kriminalbeamten

Für www.trausdorf-wulka.at beantwortete Gruppeninspektor Matthias Javorski, Spezialist für Eigentumsprävention im Bezirk Mattersburg, einige Fragen zum Thema Sicherheit:

Frage: Wie kann man bestehende Einfamilienhäuser oder Wohnungen für Einbrecher unattraktiv machen?

Antwort: Durch den Einbau einer Alarmanlage, Bewegungsmelder für Außenbeleuchtung, Zeitschaltuhren für die Beleuchtung im Innenbereich bei Abwesenheit.

F: Was ist beim Neubau von Häusern zu beachten?

A: Bereits im Rohbau Leerverrohrungen zu den Fenstern vorsehen. Bei Anschaffung einer Alarmanlage wäre nämlich die verkabelte Anlage wesentlich billiger. Eine Eingangstür mit Mehrfachverriegelung und Sicherheitsbeschlag wählen, bei den Fenstern Pilzzapfenbeschläge.

F: Welche Vorteile bringt der Einbau einer Alarmanlage?

A: Eine Alarmanlage als Einbruchmeldeanlage bringt Sicherheit für Familie und Wertsachen. Eine Außensirene am Haus wirkt abschreckend.

F: Wie kann ich mein Auto vor Einbruch und Diebstahl schützen?

A: Keine Wertsachen (Handy, Navi usw.) im PKW liegen lassen. Während der Nacht den PKW an beleuchteten Stellen abstellen.

F: Wie gebe ich Handtaschendieben keine Chance?

A: Die Handtasche immer geschlossen halten, immer vor dem Körper tragen. Auch beim Einkaufen am Körper tragen - nie im Einkaufswagerl ablegen.

F: Wie erkenne ich Trickbetrüger?

A: Meist handelt es sich um unbekannte Personen. Man sollte diese nie in den Vorraum des Hauses lassen, sondern Gespräche vor dem Haus führen. Im Notfall mit einem Anruf bei der Polizei drohen: Polizeinotruf: 059/133

F: Welche Maßnahmen sind vor dem Urlaubsantritt zu erledigen?

A: Verwandte, Bekannte oder Nachbarn vom Urlaub in Kenntnis setzen. Diese mögen Briefkästen entleeren und sich ab und zu beim Haus oder im Haus aufhalten. Ob am Flughafen oder im Urlaub - am Koffer keine Adressen auf den Namensschildern anbringen!

F: Wo erhält man weitere Informationen zum Thema Sicherheit?

A: Auf jeder Polizeidienststelle - im Landespolizeikommando, Abteilung Kriminalprävention oder bei Ihrem Präventionsbeamten im Bezirk: Polizeinotruf: 059/133

Schutz vor (Hochwasser-)Katastrophen

Die Hochwasserkatastrophe im Juni 2009 hat uns Trausdorferinnen und Trausdorfern eindringlich vor Augen geführt, mit welchen Schaden Naturgewalten anrichten können. Das Lebensministerium hat einen Ratgeber mit dem Titel "Die Kraft des Wassers" veröffentlicht, der wichtige Informationen für die Eigenvorsorge unter anderem bei Hochwassergefahr enthält.

Cover des Ratgebers Kraft des Wassers

Tipps für den Schutz vor Hochwasser

Das Lebensministerium empfiehlt:

  • Neue Gebäude nur außerhalb der Gefahrenzonen zu errichten
  • Auf die Errichtung eines Kellers zu verzichten
  • Gebäude gegen den Eintritt von Grundwasser abzudichten
  • Gebäude mit Rückstausicherungen (Rückstauklappen) gegen Rückstau aus Kanalisationswasser zu sichern
  • Gebäude durch Hochwasserschutzwände oder Dämme zu sichern
  • Die Außenwände durch Sperrputz, Steinzeugfliesen oder Kunststoffmaterialien abzudichten
  • Hochwassersichere Installationen und Heizungsanlagen einzubauen
  • Die Inneneinrichtung zu schützen, indem in hochwassergefährdeten Bereichen nur hochwasserunempfindliche Einrichtungsgegenstände verwendet werden, die entsprechend mobil sind, um sie bei Hochwasser in Sicherheit bringen zu können.

Mit Sandsackbarrieren, Dammbalkenbarrieren, maßgenau angefertigten Einsatzstücken für Tür- und Fensteröffnungen und wasserdichten Fenstern und Türen kann man Gebäudeschäden bei Hochwasserkatastrophen vermeiden oder verringern.

Uferbereiche pflegen!

Das Lebensministerium weist ausdrücklich darauf hin, wie wichtig es ist, die Uferbereiche von Gewässern zu pflegen: "Eigentümer/innen von Ufergrundstücken sind laut Wasserrechtsgesetz dazu verpflichtet, Ufer und Böschungen zu pflegen und Abflussbereiche freizuhalten. Das dient vor allem dazu, Verklausungen zu verhindern."

Hinweis

Die vorgestellte Broschüre des Lebensministeriums ist im Internet unter auf der Website des Ministeriums erhältlich.

Rettungsgasse

Rettungsgassen sind ab 1. Jänner 2012 bei Staubildung Pflicht auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen bzw. Autostraßen.

Hier finden Sie die erforderlichen Informationen über die neuen Regelungen: