Kulturdenkmäler
Schöne Kapellen, Bildstöcke und Gedenkorte prägen das Ortsbild. Gemeinsam bemühen sich die Pfarre, die Gemeindevertreter, Vereine und die Bevölkerung um die Erhaltung dieser Kulturschätze.

Katholische Pfarrkirche zum hl. Laurentius in Trausdorf.
Die spätbarocke katholische Pfarrkirche zum hl. Laurentius wurde 1764 bis 1767 auf den Resten der alten Kirche, die 1614 vollendet wurde, und der Michaelerkapelle errichtet. 1769 wurde der Turm aufgestellt. Drei weitere Altäre wurden errichtet, dem Gekreuzigten, der Muttergottes und dem hl. Nikolaus gewidmet.

Der Hochaltar in der Pfarrkirche stammt aus dem Jahr 1897, ein mächtiger, neubarocker Aufbau mit geschweiftem Volutenaufsatz über ionischen Säulen. Das Altarbild stellt den Heiligen Laurentius dar, die Seitenfiguren die Heiligen Joachim und Anna. Laurentius, ein Heiliger und Märtyrer, war Erzdiakon des Papstes Sixtus II. Er wurde 258 in Rom auf glühendem Rost zu Tode gefoltert. Sein Grab befindet sich in der Basilika S. Lorenzo fuori le mura. Der Heilige Laurentius ist der Patron der Armen. Sein Fest wird am 10. August gefeiert.
In der Pfarrkirche findet man auch eine Marienstatue aus dem Jahre 1649 (im Foto rechts).

Annakapelle: Der kleine Giebelbau wurde 1744 gestiftet, 1843 und 1999 renoviert. Das Bild der hl. Anna stammt von Prof. Bucher. Die Annakapelle befindet sich vis á vis vom Friedhof in der Unteren Hauptstraße.

Neben der Katholischen Pfarrkirche, im Kirchhof, steht auf einem neuen Pfeiler die 1720 geschaffene Barockfigur des Heiligen Antonius. Renovierungsarbeiten fanden 1872 und 1927 statt.
Die folgenden Informationen stammen aus Wikipedia: Dem heiligen Antonius von Padua werden zahlreiche Patronate zugeordnet; besonders bekannt ist sein Patronat für die Armen (unter dem Namen Antoniusbrot werden Spenden für Notleidende gesammelt) und für das Wiederauffinden verlorener Gegenstände (daher auch der Scherzname Schlampertoni). Antonius wird oft als Franziskaner mit dem Jesuskind auf dem Arm oder einer Lilie in der Hand dargestellt.

Kreuzkapelle: Anfang des 18. Jahrhunderts wurde dieser kleine Giebelbau mit Rundbogenöffnung am Ortsausgang in der Weinberggasse erbaut. Im Inneren befindet sich über der Mensa ein wertvolles lebensgroßes Kruzifix.

Heiliger Florian: In der Linken Wulkazeile steht dieser Pfeiler mit Kapitell und einer Figur des Heiligen Florian. 1986 wurde die Statue von Prof. DDr. Johann Varjú über Auftrag der Freiwilligen Feuerwehr geschaffen.

Kapelle Linke Wulkazeile - Schmerzhafte Muttergotteskapelle. Ein schlichter, 1914 errichteter Rechteckbau in neogotischen Formen. Die Marienkapelle wurde 1892 anlässlich eines Todesfalles durch Blitzschlag gestiftet.

Grgačin Bog: Dieses Steinkreuz wurde 1880 gestiftet. Der Sockel trägt den gekreuzigten Jesus und die Schmerzensmutter. Der Standort des Steinkreuzes befindet sich in der Flugplatzstraße.

Maria Lourdes-Kapelle: 1892 wurde die einfache Kapellennische mit Eisenkreuz am Giebel errichtet. Im Inneren befindet sich eine schöne Marienstatue. Die Kapelle befindet sich im Freiland, direkt an der Straße zur Nachbarortschaft St. Margarethen.

Dreifaltigkeitssäule 1838 wurde diese Säule am Ende der Unteren Hauptstraße, in Richtung der Nachbarortschaft St. Margarethen errichtet. Heute heißt der kleine Platz, auf dem die Säule steht, Dreifaltigkeitsplatz. Auf dem mächtigen Postament und einem Sockelunterbau im Achteck befinden sich Heiligenfiguren. Dazwischen sind Aufschriften in deutscher, kroatischer und ungarischer Sprache angebracht. Auf einer achteckigen Säule erhebt sich krönend eine mächtige Dreifaltigkeitssäule inmitten einer kleinen Parkanlage.

Hubertuskapelle: Die Kapelle, die sich in der westlichen Ecke des Esterhazy Fasangartens befindet (Standort am Ende der Waldgasse), wurde 1993 von der Jägerschaft Trausdorf errichtet. Auf der Steintafel sind Namen verstorbener Jäger eingraviert. Die Kapelle liegt innerhalb der Mauer, die den Fasangarten einfriedet. Unmittelbar daneben befindet sich in dem lichten Wäldchen ein Rast- und Grillplatz.

Kriegerdenkmal: Im Kirchhof steht das Kriegerdenkmal. Errichtet wurde es zum Gedenken an die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege. Von 1914 bis 1918 hatte Trausdorf 51 Tote zu beklagen. Von 1938 bis 1945 fielen 96 Ortsbewohner.

Magdalenakapelle: 1747 wurde die barocke Kapelle mit halbrunder Apsis erbaut. Der Bau befindet sich in der Magdalenagasse nahe dem Ortszentrum mit Blick in Richtung Wulka. 1998 erfolgte die letzte Restaurierung durch die benachbarte Dorfbevölkerung und mit finanzieller Unterstützung des Trausdorfer Tourismusverbandes. Der im naiven Stil malende kroatische Maler Milan Generalic widmete ein großes Fresko der Heiligen Magdalena, das durch vier weitere Fresken ergänzt wurde.

Papstkreuz: Schon von weitem erblickt man auf der Hutweide das Papstkreuz. Dieses markante Kreuz erinnert an den Besuch von Papst Johannes Paul II am 24. Juni 1988 in Trausdorf. Damals fand am ehemaligen Flugplatz die Papstmesse statt, an der 100.000 Besucher aus Österreich und den benachbarten Staaten teilnahmen. Zelebriert wurde die Messe in drei Sprachen.

Pestsäule: Gegenüber der Pfarrkirche, unmittelbar vor dem Gemeindeamt, steht in einer kleinen Grünanlage das wunderschöne Denkmal aus dem Jahr 1680, ein quadratischer Pfeiler mit Früchtenschnüren, das Kapitel mit Engelskopf und darüber eine bemerkenswerte Figurengruppe - die Himmelskönigin, zu ihren Füßen liegend die Heilige Rosalia, seitlich Rochus und Sebastian.

Sühnenkreuz: Dieses gotische Kreuz, ein Wegkreuz, wurde auf den Feldern vor dem Ort ausgegraben. Es stammt aus dem 13. oder 14. Jahrhundert. Neben der Trausdorfer Pfarrkirche fand es einen neuen prominenten Standort.

Johann von Nepomuk-Statue: Auf einer ausladenden Deckplatte steht die Figur des Heiligen Nepomuk. Errichtet wurde die Statue im Jahr 1744. Ihr Standort befindet sich am Johann Nepomukplatz, an der ehemaligen Brücke über den Mühlbach.